Archive für Juli 2008

Rom - die ewige Stadt

Rom ist sicherlich eine der schönsten Städte der Welt. Der Sage nach im Jahre 753 v.Chr. von Romulus auf sieben Hügeln gegründet, bietet die Stadt aufgrund ihrer Vergangenheit als Hauptstadt des römischen Reiches und später als Sitz des Vatikan eine schier unerschöpfliche Fülle an Sehenswürdigkeiten. Nicht umsonst zählt deshalb die Altstadt vom Rom zum UNESCO Weltkulturerbe.

Flanieren Sie also einmal durch die Straßen der ewigen Stadt. Auffallend ist die rote Farbe vieler Gebäude, weshalb Rom nicht nur die ewige, sondern auch die rote Stadt genannt wird.

Bereits zur Kaiserzeit im 1. Jh. v.Chr. war Rom eine Millionenstadt. Entsprechend vielfältig sind die reichen Zeugnisse der Vergangenheit als Hauptstadt des antiken Weltreichs. Gegen Ende der Antike verlor Rom jedoch an Bedeutung und entging in unzähligen Kriegen nur knapp einer vollständigen Zerstörung. Im Mittelalter zählte Rom dann nur noch knapp 20.000 Einwohner.

Neue Bedeutung erlangte Rom als Hauptstadt des Kirchenstaates, und so hat diese neue Funktion natürlich ebenfalls etliche beeindruckende Bauwerke in der ewigen Stadt hinterlassen. Heute ist Rom wieder eine Millionenstadt und die italienische Hauptstadt präsentiert sich als moderne Metropole mit einer reichen kulturellen Vergangenheit.

Lassen Sie sich also durch die Straßen Roms treiben, entdecken Sie das Pantheon, die vielen Obelisken, den Petersdom und die großartigen Kolonnaden des von Bernini geplanten Petersplatzes, die Sixtinische Kapelle und die vatikanischen Museen, den Kapitolshügel mit seinen großartigen Palästen, die Engelsburg, die Tiberbrücken, die Piazza Navona mit dem wunderschönen Vierströmebrunnen, die spanische Treppe, den Trevibrunnen, das Forum Romanum, das Kolosseum oder die Kaiserforen.

Übrigens: Informationen zu Rom finden Sie auch in unserem Reiseführer. Und in der Rubrik Reisevideos finden Sie ein weiteres Video über Rom.

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Trier - die älteste Stadt Deutschlands

Trier - das verbinden die meisten mit der Porta Nigra, und auf die Frage, an was man bei Trier denkt, kommt der Name des berühmten römischen Stadttors wie aus der Pistole geschossen.

Trier wurde vor über 2.000 Jahren als Augusta Treverorum von den Römern gegründet und beansprucht daher den Titel der ältesten Stadt Deutschlands. Doch die Römer haben mehr hinterlassen als nur die Porta Nigra: Und so gehört das römische Trier mit dem Amphitheater, den Barbarathermen, den Kaiserthermen, der Konstantinbasilika, der schon erwähnten Porta Nigra, der Römerbrücke, dem Dom, der Liebfrauenkirche und der Igeler Säule zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Trier bietet also jede Menge Highlights für Liebhaber des “Alte-Steine-Guckens”. Der Trierer Dom geht tatsächlich auf die Römer zurück: Bereits um 340 entstand der erste Teil auf den Resten eines römischen Wohnhauses. Die folgenden Jahrhunderte brachten An- und Umbauten, teilweise Zerstörung und Wiederaufbau, und so präsentiert sich der Dom heute als beeindruckendes Gesamtkunstwerk aus allen Stilepochen: Von Romanik über Gotik bis Barock ist alles vertreten. Lohnenswert auch ein Besuch des gotischen Kreuzgangs.

Ein weiteres Highlight ist die Konstantinbasilika, eine römische Palastaula, die Kaiser Konstantin als Thronsaal diente. Konstantin, der später Konstantinopel zur neuen römischen Hauptstadt machen sollte, residierte hier in einer großen Palastanlage. Von dieser sind einige Grundmauern erhalten und wieder freigelegt. Die Konstantinbasilika als ehemaliger Thronsaal hat die Jahrhunderte mit einigen Veränderungen überdauert und präsentiert sich heute als größter aus der Antike erhaltener Einzelraum. Der großartige Saalbau, der heute als evangelische Kirche genutzt wird, verschlägt einem geradezu den Atem.

An die Konstantinbasilika schließt sich das kurfürstliche Palais an. Ein weiteres Highlight ist der Hauptmarkt, sicherlich einer der schönsten Plätze Deutschlands. Absolut sehenswert auch St. Paulin, eine Barockkirche, deren Innenraum Balthasar Neumann zugeschrieben wird.

Doch Trier bietet nicht nur grandiose Sehenswürdigkeiten. Auch landschaftlich ist es schön an der Mosel gelegen, eingebettet in die Mittelgebirgslandschaft des Rheinischen Schiefergebirges. Nicht weit von Trier mündet bei Konz die Saar in die Mosel. Gut ausgebaute Radwege bieten die Möglichkeit, entlang Mosel und Saar schöne Touren zu fahren. So lockt z.B. das kleine Städchen Saarburg ganz in der Nähe mit Burg, schöner Altstadt, dem Wasserfall und “Klein Venedig” sowie seinen Weinbergen, einem Sessellift und einer Sommerrodelbahn. Regelmäßig geben sich deshalb die Schiffe der Flusskreuzfahrtflotten ein Stelldichein in Saarburg und natürlich auch in Trier.

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